hoopmetamorphose.at

Über Mich

Wer bin ich?

Ich bin Verena.

Die erste Begegnung mit dem Hula Hoop machte ich – wie die meisten Menschen – in meiner Kindheit. Durch Zufall kam mein Wunsch, einen Hula Hoop zu besitzen, auf die Titelseite einer Kärntner Tageszeitung, die zwei Kinder in einem Kindergarten zu ihren Weihnachtswünschen interviewte (siehe Bild).

Darauf folgte das stetige Spiel mit dem Reifen, jedoch irgendwann verloren wir uns Schritt für Schritt aus den Augen.

Dennoch lud er mich bei Begegnungen immer ins Spiel ein – als Jugendliche und dann, voller Überraschung, als Erwachsene. In einem Ausmaß, das über die Kindheitserfahrung hinausgeht, bis heute.

Und irgendwann als etwas Tieferes: als Bewegung, als Begegnung, als Spiegel.

Referenzen

Der Kokon - Rückkehr ins Spiel

Ein entscheidender Moment meiner eigenen Metamorphose war 2024 in Barcelona.
Ich war dort gemeinsam mit meinem Partner und unserer damals zwei-jährigen Tochter unterwegs – zwei Menschen, die mich jeden Tag aufs Neue zum Spielen einladen und daran erinnern, wie natürlich Bewegung, Neugier und Freude sind.

Bereits 2022, während meiner Schwangerschaft, hatte ich begonnen – inspiriert durch meinen Partner Frowin – ins Poispielen einzutauchen. Die pendelnden, schwingenden Bewegungen brachten mich in eine tiefe Zufriedenheit und Balance. Das Lernen der Tricks lehrte mich diesen wunderbaren Prozess, dem ich in den Flow Arts begegne: Gehirnknoten, Wiederholung, Leichtigkeit – und der Körper fließt. Ich liebe es!

In Barcelona kam all das zusammen: eine zufällige Begegnung im Park, jonglierende Menschen, Spiel. Mein Partner – selbst Jongleur – freute sich, unsere Tochter kam mit uns ins Mitmachen. Wir folgten der Energie weiter in eine alte Halle, in der Erwachsene trainierten, hoopten, jonglierten und akrobatische Bewegungen erforschten.

Dieser Moment hat mich tief berührt. Ich stand dort und spürte, wie mein inneres Kind gesehen wurde – gemeinsam mit meiner eigenen Rolle als Erwachsene und Mutter. Mir kamen die Tränen, weil mir klar wurde: Ja, das geht. Wir dürfen als Erwachsene spielen. Und das Spiel hört nicht auf – es wird weitergehen und weitergegeben.

Diese Erfahrung, gemeinsam mit meiner Familie, war der Wendepunkt. Kurz darauf tauchte ich ganz in die Welt des Hula-Hoops ein, spielte jeden Abend bis spät in die Nacht hinein. Darauf folgten Lebensfreude, Zufriedenheit, Ausgeglichenheit, körperliche Fitness und vieles mehr.

 
 

Meine Intention

Mit HoopMetamorphose möchte ich Räume schaffen, in denen Lebensfreude erweckt und weiterentfaltet werden darf. Räume, in denen Menschen über die Bewegung mit dem Reifen ihr Körperbewusstsein schärfen:

  • Wo berührt mich der Hula-Hoop?
    Wo halte ich noch Spannung?
  • Wo darf Leichtigkeit entstehen?

Der Reifen wirkt dabei wie ein Kompass. Er zeigt, wo Loslassen möglich ist, wo Annahme gefragt ist und wo Veränderung geschehen darf. Wenn er auf den Boden fällt oder etwas „nicht gelingt“, sehe ich darin keine Fehler – sondern Einladungen zur Umwandlung. Inspirationen für Neues.

Diese Haltung ist tief mit meiner pädagogischen Ausbildung verbunden. In meiner Bachelorarbeit habe ich mich intensiv mit der Montessori-Pädagogik beschäftigt – mit vorbereiteter Umgebung, sensiblen Phasen, ansprechendem Material und der Polarisation der Aufmerksamkeit, diesem natürlichen Flow-Zustand.

All das entdecke ich im Spiel mit dem Hula-Hoop wieder.

Was einst der Wunsch war, Spielräume für Kinder zu gestalten, hat sich verwandelt: Heute gestalte ich Spielräume für Erwachsene – und für alle Generationen gemeinsam. Denn wir sind Vorbilder für unsere Kinder.

Wenn sie sehen, dass Erwachsene spielen, forschen, scheitern und wieder neu beginnen, erinnern auch sie sich: Das Leben ist ein Kreislauf. Genau wie der Reifen.

Nach oben scrollen